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Dynamisches Simulationsprogramm zur Auslegung und Optimierung von solarthermischen Anlagen. Berechnung von Ertrag und Kosten thermischer Solaranlagen.

Neues T*SOL 2016 für aktuelle Förderanträge

Berechnung Verbundanlagenlabel T*SOL 2016
22. März 2016

Valentin Software hat seine Simulationssoftware für thermische Solaranlagen T*SOL den aktuellen Förderrichtlinien entsprechend angepasst. Die neue Version T*SOL 2016 ermöglicht ihren Anwendern, für alle Förderprogramme des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und der Kreditanstalt für Wiederaufbau die erforderlichen Nachweise zum Beispiel zur Deckung des Heiz- und Warmwasserbedarfs zu erbringen. Für diesen Zweck hat Valentin die vorkonfigurierten Systemvarianten um weitere zusätzliche Systeme erweitert. Dazu zählen beispielsweise die externe Einbindung von Zirkulations-Wärmetauschern und die serielle Verschaltung von solaren Pufferspeichern. Die umfangreichen Komponenten-Datenbanken hat Valentin in der neuen Version aktualisiert.

Die Simulation von Solaranlagen mit T*SOL 2016 ist nicht nur Voraussetzung für den Erhalt der Fördergelder des Marktanreizprogramms, sondern kann darüber hinaus auch für öffentlich-rechtliche Nachweise oder einen KfW-Nachweis eingesetzt werden. Dies gilt sowohl für öffentlich-rechtliche Nachweise (Klimadaten: Potsdam) als auch für die Simulation mit regionalen Klimadatensätzen (Förderung MAP).

Um die grundsätzliche Eignung von Solarsimulationsprogrammen hinsichtlich der dynamischen Simulation des thermischen Verhaltens von Gebäuden mit hohen solarthermischen Deckungsanteilen und deren Heizungs- und Warmwasserbereitungssystemen sicher zu stellen, wurden im Rahmen des Projekts „Solarsimu-EnEV“ sogenannte Benchmarktests definiert. Mit diesen Tests können die Ergebnisse von Solarsimulationsprogrammen  unter Vorgabe von einheitlichen Randbedingungen für verschiedene Validierungsbeispiele auf ihre Richtigkeit geprüft werden. T*SOL hat diesen Test, der im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) von SWT Stuttgart, dem Sonnenhausinstitut und Econsult durchgeführt wurde, als eines von drei Simulationsprogrammen erfolgreich bestanden.

Ein weiteres neues Feature von T*SOL 2016  ist die Ausgabe eines Energielabels. Seit dem 26. September 2015 ist die energetische Kennzeichnung von Heizgeräten für die Raumwärme und Warmwasseranlagen Pflicht für alle Hersteller, Händler und Handwerker. T*SOL simuliert die Energieeffizienz von solarthermisch unterstützten Heizsystemen und generiert das Verbundanlagenlabel zur direkten Ausgabe auf einen Drucker. Somit ist z.B. jeder Heizungsinstallateur in der Lage für jedes individuell gebaute System ein solches Label zu erstellen.

Eine weitere nützliche Ergänzung in T*SOL 2016 ist die Möglichkeit der Optimierung von Zielgrößen wie Nutzungsgrad, solarem Deckungsanteil u.a. durch eine automatische Parametervariation. Es können nahezu alle Eingabeparameter wie Kollektorfläche, Speichergröße, Volumenstrom im Kollektorkreis bis hin zu Stoffgrößen variiert werden. Dies erleichtert dem Planer die Dimensionierung der Komponenten einer Solaranlage in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, die Effizienz oder den maximalen Ertrag. Ein ebenfalls neu integrierter Variantenvergleich ermöglicht dabei die Gegenüberstellung und den Vergleich der Ergebnisse von bis zu 6 durchgeführten Simulationen mit den wichtigsten Vorgaben wie Globalstrahlung, Energiebedarf und Anlagenparameter. Somit wird T*SOL 2016 zu einem unverzichtbaren Werkzeug für die sichere Planung von kombinierten Heizungsanlagen mit solarer Unterstützung.

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Pressemitteilung T*SOL 2016
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