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Dynamisches Simulationsprogramm zur Auslegung und Optimierung von solarthermischen Anlagen. Berechnung von Ertrag und Kosten thermischer Solaranlagen.

Valentin Software: Launch von PV*SOL premium 2016 - Die nächste Generation von PV-Planungssoftware

3D-Visualisierung in PV*SOL premium 2016. Neu: Einlesen von Satellitenkarten.
17. September 2015

Valentin Software GmbH aus Berlin bringt gegen Ende des Jahres eine neue Version der Planungssoftware PV*SOL premium heraus. Mit wesentlichen neuen Features wird der Planungsprozess einer PV Anlage mit PV*SOL premium 2016 noch einfacher und schneller.

Wie bei den Vorgängerversionen ist die Verschattungsanalyse von Aufdach- und Freiflächenanlagen im 3D-Modus Kernstück des Programms: Es berechnet, wie häufig die Module verschattet werden und wie sich das auf den Anlagenertrag auswirkt und stellt die Ergebnisse grafisch dar. Dabei lassen sich sämtliche Verschattungsobjekte frei wählen und beliebig im Gelände oder auf dem Gebäude platzieren.

Neu: Einlesen von Satellitenkarten

Neu in der Version PV*SOL premium 2016 ist die Möglichkeit, Grundrisspläne, Flurpläne und Screenshots aus webbasierten Satellitenkarten (z.B. Google Earth) direkt in die 3D- Visualisierung einzulesen und damit maßstabsgerecht in ein Projekt zu integrieren. Die Abmessungen, Ausrichtung und die gegenseitigen Abstände von 3D-Objekten (Gebäude, Bäume) können so einfach und ohne Vororttermin ermittelt werden. Durch das Nachzeichnen eines Grundrisses kann das Programm die Standard-3D-Objekte automatisch erkennen und anlegen. Anschließend passt es die meisten Abmessungen, die Ausrichtung und Position des Objektes an den Grundriss an.

Auch ohne das Einlesen von Satellitenkarten ist das Arbeiten mit 3D Objekten einfacher geworden. So können z. B. jetzt beliebige vieleckige Grundrissformen gezeichnet werden und alle Dachflächen werden mit den wichtigsten Bemaßungen in einem Plan ausgegeben. Ein Export in die gängigen CAD-Programme ist möglich. Dieser Plan kann vom Handwerker direkt vor Ort zum Aufbau der Anlage verwendet werden.

Exakte Simulation mit Minutenwerten

Mit der neu eingeführten Minutensimulation können Anwender sowohl den Eigenverbrauch als auch die Wechselrichter-Überdimensionierung und das Zusammenspiel von Solaranlagen mit Speichern präzise abbilden. „Berechnungen mit den bisher üblichen Stundenwerten reichen für die aktuellen Anforderungen der Netzbetreiber nicht immer aus“, erklärt Geschäftsführer Dr. Gerhard Valentin. Außerdem hat Valentin ein eigens entwickeltes mathematisches Modell für Lithium-Eisen-Phosphat- und Lithium-Nickel-Oxid-Batterien in die neuen Programme integriert und auch komplette Batteriesysteme in die Datenbank aufgenommen.

Neu dazugekommen ist auch die Nachführung von Modulfeldern. Bei der einachsigen Nachführung können sowohl  Azimut- geführte Systeme als auch  Systeme mit Ost-/Westnachführung abgebildet werden. Bei der ein- und zweiachsigen Nachführung ist eine Beschränkung der Nachführwinkel realisierbar.

Zu den wesentlichen Features zählt die genaue Berücksichtigung des Eigenverbrauchs, denn PV*SOL  premium 2016 bildet auch die Stromspeicherung in Batteriesystemen ab. Stromlastgänge importiert das Programm auf der Basis von Stunden-,  Viertelstunden- oder Minutenwerten, was die Eingabe des Lastverlaufs erheblich erleichtert.

Mehr Flexibilität bei der Komponentenauswahl

Außerdem ist die Anzahl der möglichen Teilgeneratoren pro PV-Anlage bei PV*SOL premium 2016 jetzt  beliebig groß, was die Flexibilität und die maximale Anlagengröße erhöht. Nutzer können  unterschiedliche Wechselrichter auswählen und beliebig miteinander kombinieren. Die automatische  Verschaltung zeigt in Sekundenschnelle alle sinnvollen Wechselrichter-kombinationen auch im 3D-Modus an. Durch die neu aufgenommene Anzeige von Sparren und Dachlatten lässt sich die optimale Platzierung eines Modulfeldes nun genauer den tatsächlichen Verhältnissen vor Ort anpassen.

Die Energiebilanz der gesamten Anlage stellt PV*SOL premium 2016 in einer umfangreichen Tabelle dar,  was die Anlagenkontrolle erleichtert. Detaillierte Projektberichte für Netzbetreiber und Kunden und der automatisch erstellte Schaltplan für den Netzanschluss sorgen für zusätzliche Transparenz und Sicherheit.

Die neue Software ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch und  Spanisch erhältlich. Wie bei den Vorgängerversionen bietet Valentin auch für PV*SOL premium 2016  Schulungen und kostenlose Einsteiger-Webinare an.

Weitere Informationen zu PV*SOL: http://www.valentin-software.com/produkte/photovoltaik

Dateianhänge

Pressemitteilung PV*SOL premium 2016
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