Kauf- / Bestellaktionen

Kostenlose Downloads

  • http://downloads.valentin.de/geotsol/setup_geotsol_2_0_2.exe http://www.valentin-software.com/downloads/produkte/geotsol-2-0-r2
  • http://www.valentin-software.com/sites/default/files/downloads/produktflyer-und-broschueren/de/flyer-bildung-de.pdf http://www.valentin-software.com/downloads/produktflyer-und-broschueren/flyer-fuer-bildungseinrichtungen-und-studenten
  • http://www.valentin-software.com/sites/default/files/downloads/bestellscheine/de/bestellschein-gt.pdf http://www.valentin-software.com/downloads/bestellscheine/bestellschein-geothermie
  • http://www.valentin-software.com/sites/default/files/downloads/bestellscheine/de/bestellschein-gt-edu.pdf http://www.valentin-software.com/downloads/bestellscheine/bestellschein-fuer-bildungseinrichtungen-geothermie
  • http://www.valentin-software.com/sites/default/files/downloads/produktflyer-und-broschueren/de/geotsol-flyer-deutsch.pdf http://www.valentin-software.com/downloads/produktflyer-und-broschueren/flyer-geotsol

GeoT*SOL

Programm zur Berechnung und Simulation von Wärmepumpen-Anlagen. Professionelle Planung und Auslegung von Anlagen. 

Übersicht

Sie suchen ein bedienungsfreundliches Spezialwerkzeug für die Planung und Auslegung von Wärmepumpenanlagen? Dann ist unser Programm GeoT*SOL® der perfekte Projektpartner für Ihre Planung.

Sie können für Ihren Standort zwischen verschiedenen Wärmequellen und Anlagenverschaltungen wählen. Hervorzuheben ist die Integration thermischer Solaranlagen für die Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung. Als Ergebnis einer dynamischen Minutensimulation werden Bedarfe, Verluste und Verbräuche ermittelt. Darauf basierend werden Stromverbrauch, Jahresarbeitszahlen und Kosten unter Berücksichtigung von Sperrzeiten und Tarifen berechnet. Mit diesen Kenngrößen bewertet GeoT*SOL® die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Wärmepreis und Rendite werden für das Wärmepumpen und ein Vergleichssystem ausgewiesen.

Systemvoraussetzungen

GeoT*SOL deutsch

  • Internetzugang
  • Prozessor: 1,5 GHz Pentium PC
  • Arbeitsspeicher: 512 MB
  • freier Festplattenspeicher: 400 MB
  • Monitorauflösung: mind. 1.024 x 768 Pixel
  • Betriebssysteme: Windows XP (Service Pack 3), Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10
  • Grafik: 64 MB
  • Sonstiges: Microsoft .Net Framework 4.0

Programmdetails

Wärmequellen

Das Prinzip der Wärmepumpe ist simpel: Einer äußeren Wärmequelle – Erdreich, Grundwasser oder Luft – wird Wärme auf einem niedrigem Temperaturniveau entzogen und unter Einsatz einer Antriebsenergie auf einem höheren Temperaturniveau als Nutzwärme abgegeben. GeoT*SOL® unterstützt folgende Wärmequellen:

Erdreich

Die in tieferen Erdschichten gespeicherte Wärme wird durch Sole-Wasser-Wärmepumpen mit Erdwärmesonden gewonnen. Dafür sind eine oder mehrere vertikale Bohrungen in die Erde vonnöten.

Oberflächennahe Wärme wird über in Tiefen von ca. 1,5 m horizontal verlegte Wärmeaustauschrohre – die Erdwärmekollektoren – gewonnen. Sie nutzen den Wärmestrom, der von den darüber und darunter liegenden Bodenschichten aufgenommen wird.

Außenluft

Luft-Wasser-Wärmepumpen saugen die Außenluft über Luftkanäle an und entziehen ihr die Umweltwärme. Diese wird an die mit Wasser betriebene Heizung abgegeben.

Grundwasser

Das Grundwasser wird aus einem Entnahmebrunnen (suction well) angesaugt und nach dem Durchströmen durch die Wärmepumpe über einen Schluckbrunnen (injection well) wieder dem Erdreich zurückgeführt.

 

Anlagetypen

Mit GeoT*SOL® können Sie fünf verschiedene Wärmepumpen-Anlagentypen simulieren, von der einfachen zur komplexen Ausführung, jeweils mit den Wärmequellen Erdwärmesonden, Luft, Erdwärmekollektoren oder Grundwasser.

Klimadatengenerator MeteoSyn

Die Klimadatenbank von MeteoSyn enthält weltweite Datensätze. Sie können die Klimadaten bequem über eine interaktive Landkarte auswählen. Alternativ können Sie die Standorte anhand einer Liste selektieren. Darüberhinaus ist es auch möglich, andere Klimadatensätze im .wbv-Format zu laden.

Simulation

Die dynamische Minutensimulation über den Jahresverlauf liefert Ihnen für die gewählte Wärmepumpen-Anlage folgende Kennzahlen:

  • die Jahresarbeitszahlen der Wärmepumpe, der Wärmepumpenanlage und des Erzeugersystems (Wärmepumpenanlage zusammen mit Solaranlage) sowie zum Vergleich die Jahresarbeitszahl nach VDI-Richtlinie 4650
  • ggf. den solaren Deckungsanteil, d.h. den Anteil des Solarertrags an den insgesamt benötigten Erzeugerenergien
  • die jährlich erforderliche elektrische Energiezufuhr für die Wärmepumpe, die quellenseitigen Pumpen und die Zusatzheizung
  • die jährlich abgegebene Erzeugerenergie der Wärmepumpe und des Solarkollektorkreises
  • die jährliche Nutzenergie für Heizung und Warmwasser
  • die jährlichen Verluste des Speichers und der Rohrleitungen des Solarkreises
Wirtschaftlichkeitsberechnung

Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiges Argument für Immobilieneigentümer. Sie wird über den Wärmepreis ermittelt, indem die Investitionskosten (abzüglich der Förderung) und die Betriebs- und Wartungskosten (einschließlich zu erwartender Strompreissteigerungen) über Annuitäten (Lebendauer, Kapitalzins) auf die erbrachte Wärme umgelegt werden. Mit Hilfe des Wärmepreises kann die Wärmepumpe dann mit anderen Heizungssystemen wie Gas- oder Ölkesseln verglichen werden.

Weitere Ergebnisgrößen sind der Kapitalwert (Net Present Value) und der Modifizierte Interne Zinsfuß (MIRR, Modified Internal Rate of Return) mit Wiederanlageprämisse (Reinvestment premise).

Ergebnisse

Alle Ergebnisse werden in einem aussagekräftigen Projektbericht niedergelegt, den Sie speichern und als PDF- oder RTF-Datei bzw. als Ausdruck mit den Angebotsunterlagen an Ihren Kunden weiterreichen können. Er enthält:

  • Deckblatt mit den gewünschten Projektdaten, z. B. Logo und Kontaktdaten Ihres Planungsbüros 
  • Anlagenschema und Ergebnisse der Jahressimulation (relevante Energien und Jahresarbeitszahlen)
  • Vorgaben und Anlagekomponenten 
  • Parameter und Ergebnisse der VDI 4650-Berechnung
  • Zusammenfassung der Wirtschaftlichkeitsberechnung mit allen Eingabeparametern und Ergebnissen sowie einer aussagekräftigen Grafik.
on
Featurematrix
Aktiviert
60
Druckversion

Frequently Asked Questions: Heat Pumps

Geothermie

Geothermie

Öffnen Sie die Wärmepumpen-Datenbank über den Menüpunkt „Datenbanken“ > „Wärmepumpen“.  Wählen Sie nun aus den vorhandenen Datensätzen eine Wärmepumpe des gleichen Typs mit einer vergleichbaren Leistungszahl (COP) aus und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Wählen Sie im erscheinenden Kontextmenü die Option „Kopie anlegen“.  Im Definitionsfenster können Sie unter Produkt  die Typbezeichnung der Wärmepumpe eingeben. Tragen Sie die benötigten Kennwerte entsprechend des Datenblattes ein. Wenn Sie bei den Prüfpunkten nicht alle auf Ihrem Datenblatt finden, so ändern Sie nur die Prüfpunkte die Sie haben und belassen die anderen entsprechend der Vorlage.  Speichern Sie alles mit „OK“ ab.

Geothermie

Warmwasserspeicher können helfen, die Sperrzeiten zu überbrücken. Weiterhin sind Niedertemperaturheizungen sehr träge und können somit Sperrzeiten ebenfalls ausgleichen. Hinzu kommt, dass Sperrzeiten max. nur zwei Stunden lang sein dürfen. Sie können somit nachweisen, dass auch mit Sperrzeiten keine Versorgungslücken auftreten.         

Geothermie

Das kann verschiedene Ursachen haben.

Warmwasservorrangschaltung blockiert Heizbetrieb:

Auch wenn die Leistungen von Wärmepumpe und Heizstab zusammen die Heizlast aufbringen können, kann es sein, dass aufgrund der Trinkwarmwasservorrangschaltung die Heizkreise unterversorgt sind. Auch Trinkwarmwasser-Zirkulationsverluste erhöhen den Energiebedarf.

=> Prüfen Sie die Warmwasserbereitung:  TWW-Temperatur, Größe der Wärmepumpe bzw. des Heizstabs, Einsatzgrenzen der Wärmepumpe, Größe des TWW-Bereitschaftsspeichers

Monovalente Betriebsweise:

In monovalenter Betriebsweise muss die Wärmepumpe die gesamte Energie liefern. Liegen die Quellentemperaturen außerhalb der Einsatzgrenzen, wird die Wärmepumpe ausgeschaltet und versorgt die Heizkreise somit nicht ausreichend (z.B. aufgrund von vereistem Erdreich bei Erdwärmekollektoren oder extrem kalter Außenluft bei Luft-Wärmepumpen). Dieser Effekt kann auch tageweise im Herbst auftreten, wenn ein geringer Heizwärmebedarf bei gleichzeitig zu hohen Quellentemperaturen vorliegt.

=> Betreiben Sie die Wärmepumpe monoenergetisch mit einem Heizstab.

=> Legen Sie eine benutzerdefinierte Wärmepumpe an (über eine Kopie einer bestehenden Wärmepumpe in der Datenbank) und passen Sie die Einsatzgrenzen an.

Geothermie

Der Ertrag des Kollektorkreises wird in den Speicher eingetragen. Ab einer bestimmten Größe führt eine Steigerung der Kollektorfläche dazu, dass die eingetragene Energie größer als der Bedarf ist und der Speicher über die Bedarfstemperatur erhitzt wird. Bei 90°C wird der Kollektorkreis ausgeschaltet. Ein Teil des Ertrags der Solaranlage wird so nicht zur Deckung des Bedarfs verwendet,  sondern es werden erhöhte Speicherverluste generiert. Diese „solaren Speicherverluste“ werden auf der Ergebnisseite ausgewiesen. Zur optimalen Auslegung der Solaranlage variieren Sie Kollektorfläche, Aufstellwinkel und Speichergröße. Auslegungskriterien sind Nutzungsgrad, Deckung und eben die solaren Speicherverluste.

Geothermie

Im Programm werden auf der Seite „Simulationsergebnisse“ drei Jahresarbeitszahlen ausgegeben. Hinzu kommt noch die JAZ der VDI 4650-Berechnung.

Allgemein ist eine JAZ der Quotient von zwei Jahressummen:

JAZ = Nutzenergien / Aufwandsenergien

Je nachdem, wo die Bilanzgrenzen gezogen werden, erweitert sich der Kreis der berücksichtigten Energien. Es dürfen somit nur JAZ gleicher Art verglichen werden.

JAZ Wärmepumpe

Diese Arbeitszahl zieht die Bilanzgrenze um die Wärmepumpe. Sie ist in der Regel die größte von allen JAZ und kann bei der Bewertung der Betriebsweise der Wärmepumpe helfen. Sie liegt im monoenergetischen Betrieb meistens etwas höher, da bei sehr niedrigen Quellentemperaturen (= schlechte Arbeitszahl der WP) der Heizstab die Versorgung übernimmt.

Nutzenergie: Die von der Wärmepumpe gelieferte Wärme.

Aufwandsenergie: Der Stromverbrauch der Wärmepumpe OHNE die Zusatzheizung.

JAZ Wärmepumpenanlage

Diese JAZ gibt einen guten Vergleichswert für die gesamte Anlage. Der Wirkungsgrad des Heizstabes wird mit 100 % angesetzt. Weiterhin werden vorhandenen Heizungskreispumpen auf der Senkenseite nicht berücksichtigt. 

Nutzenergien: Die von der Wärmepumpe gelieferte Wärme und die vom Heizstab gelieferte Energie.

Aufwandsenergien: Der Stromverbrauch der Wärmepumpe und die Verbräuche von externen Pumpen auf der Quellenseite sowie vom Heizstab.

JAZ Erzeugersystem (WP + Solar)

Diese JAZ liegt meistens weit über der vorherigen JAZ, da für den geringen Aufwand der Solarkreispumpe ein großer Energiebetrag als Nutzen geliefert wird.

Nutzenergien: Die von der Wärmepumpe gelieferte Wärme, die vom Heizstab gelieferte Energie und die vom Solarsystem erbrachte Energie.

Aufwandsenergie: Der Stromverbrauch der Wärmepumpe, die Verbräuche von externen Pumpen auf der Quellenseite sowie vom Heizstab und der Solarkreispumpe.

JAZ nach VDI 4650

Sie ist vor allem relevant für die Genehmigung von Fördermitteln. Diese JAZ wird nicht bilanztechnisch sondern über einfache Gleichungen ermittelt, weshalb sie von der simulierten JAZ abweichen kann. Die verwendeten Formeln entsprechen den Formeln in der VDI-Richtlinie VDI 4650 (2009).

Geothermie

Im Fall der monoenergetisch-alternativen Betriebsweise arbeitet die Wärmepumpe bei Außentemperaturen oberhalb der Umschalttemperatur (Taux, Toff) allein. Bei Außentemperaturen unterhalb der Umschalttemperatur arbeitet die Zusatzheizung allein.

Grafik Betriebsweise monoenergetisch-alternativ

Bei der Betriebsweise monoenergetisch-parallel arbeitet die Wärmepumpe bei Außentemperaturen oberhalb der Einschalttemperatur der Zusatzheizung (Taux) allein. Unterhalb der Einschalttemperatur der Zusatzheizung arbeiten Wärmepumpe und Zusatzheizung gleichzeitig. Die maximale Vorlauftemperatur beträgt bei dieser Betriebsweise 65°C.

Grafik Betriebsweise monoenergetisch-parallel

In der monoenergetisch-teilparallelen Betriebsweise arbeitet die Wärmepumpe bei Außentemperaturen oberhalb der Einschalttemperatur der Zusatzheizung (Taux) allein. Bei Außentemperaturen zwischen der Einschalttemperatur der Zusatzheizung und der Ausschalttemperatur der Wärmepumpe (Toff) arbeiten Wärmepumpe und Zusatzheizung gleichzeitig. Wenn die Außentemperatur niedriger als die Ausschalttemperatur der Wärmepumpe, dann arbeitet nur die Zusatzheizung.

Grafik Betriebsweise monoenergetisch-teilparallel

Bei Auswahl der monovalenten Betriebsweise liefert die Wärmepumpe bis zur tiefsten Außentemperatur die gesamte Heizwärme. Eine Zusatzheizung ist nicht erforderlich.

Grafik Betriebsweise monovalent

 

 

 

  • Zusammenfassung der wichtigsten Programmfeatures - Planung von Wärmepumpenanlagen mit Luft/Wasser- , Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpe, Berücksichtigung von HT/NT-Tarifen und Sperrzeiten

Programm-Screenshots