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Programm zur Berechnung und Simulation von Wärmepumpen-Anlagen. Professionelle Planung und Auslegung von Anlagen. 

Glossar

a
Amortisationszeit

Der Zeitraum, den die Anlage laufen muss, um für die Investition einen Kapitalwert von Null zu erbringen. Amortisationszeiten größer als 40 Jahre werden nicht ausgegeben.

Annuität

Eine Folge gleichbleibender Zahlungen unter Berücksichtigung von Lebensdauer und Zinssatz.

Aufgeständert

Als aufgeständert werden Anlagen bezeichnet, deren Module mit Hilfe von Gestellen auf einer Freifläche oder einem flach geneigten Dach montiert werden.

Aufstellung

Die A. des Kollektorfeldes wird durch den Aufstellwinkel und die Ausrichtung (Azimut) festgelegt. Aus Aufstellwinkel und Ausrichtung errechnet der Strahlungsprozessor die Einstrahlung auf die geneigte Fläche.

Aufstellwinkel

(Neigung) beschreibt den Winkel zwischen der Waagerechten und der Kollektorfläche. Er ist 0°, wenn die Kollektoren flach auf dem Boden liegen und 90°, wenn sie senkrecht stehen.

Ausrichtung

(Azimutwinkel) beschreibt die Abweichung der Normalen der Kollektor-Fläche von der Südrichtung. Sie beträgt 0°, wenn die Fläche genau nach Süden ausgerichtet ist. Der Azimutwinkel wird positiv bei Ausrichtungen in Richtung Westen und negativ bei Ausrichtungen in Richtung Osten. Eine Ausrichtung nach Westen entspricht damit +90°, eine Ausrichtung nach Osten -90°.

Azimutwinkel

siehe Ausrichtung

b
Barwert

Die auf den Zeitpunkt am Anfang des Betrachtungszeitraumes abgezinste Summe der laufenden Zahlungen. Die Barwerte werden positiv ausgegeben, wenn Sie als Einnahmen zu verzeichnen sind und negativ, wenn die Beträge Kosten darstellen. Berechnet werden Investitionen, Förderung, Einsparung, Betriebskosten

Bereitschaftsspeicher

Der Speicher eines Systems, in dem ausschließlich Warmwasser der geforderten Temperatur auf Solltemperatur vorgehalten wird (z.B. im System A2)

Betriebskosten

Die durch den Betrieb der Anlage anfallenden laufenden Kosten, z.B. Wartungskosten, Stromkosten. Aus Kapitalzins, Preissteigerungsrate und Lebensdauer ergeben sich der Barwert und die Annuität der Betriebskosten.

Betriebszeit

Während der B. ist die jeweilige Komponente aktiv, sind Zeiträume (Stunden, Tage oder Monate) ausgeschaltet, so ist die Komponente nicht aktiv.

Bezugsfläche

Die spezifischen Kollektorkennwerte beziehen sich in der Regel nicht auf die Bruttofläche, sondern auf eine Bezugsfläche, die den Testberichten der Prüfinstitute entnommen ist.

Bei Flachkollektoren ist die Bezugsfläche je nach Testinstitut die Absorberfläche oder die Aperturfläche. Bei Röhrenkollektoren (z.B. mit Spiegelkonstruktionen mit senkrecht stehendem Absorber) ist die Bezugsfläche häufig ohne praktischen Bezug, eine rein theoretische Größe.

BHKW (Blockheizkraftwerk)

Ein Blockheizkraftwerk arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Es besteht aus einer Wärme-Kraftmaschine (stationärer Verbrennungsmotor, Gas- Turbine, Sterlingmotor) die sowohl elektrischen Strom als auch Wärme produziert. Die Effektivität von BHKW's beruht auf der Nutzung der Abwärme, die in anderen Kraftwerken über das Kühlwasser abgeleitet wird. Der daraus resultierende hohe Nutzungsgrad der Blockheizkraftwerke macht beträchtliche Energieeinsparungen möglich. Betrieben werden BHKW's entweder mit Gas, Öl oder Holz (Holzvergasung), aber auch mit Raps-Methyl-Ester (RME). BHKW's arbeiten im Gegensatz zur Solartechnik nicht nur mit regenerativen Energien, spielen aber eine wichtige Rolle im Rahmen der optimalen Nutzung fossiler Brennstoffe und der Energieeinsparung.

Bilanzierung

Gegenüberstellung der in ein System eintretenden bzw. austretenden Energieströme: Die Summe aus den zugeführten Energien, den abgeführten Energien sowie der Speicherung von Energie durch die Wärmekapazität der Anlagenkomponenten muss gleich Null sein. Die Bilanzierung geschieht nicht pauschal für die gesamte Anlage, sondern für die einzelnen Anlagenkomponenten.

Brennstoffeinsparung

Die nutzbare Solarenergie wird zu jedem Zeitpunkt mit dem jeweiligen Nutzungsgrad der Nachheizung auf das entsprechende Primärenergie-Äquivalent umgerechnet.

Brennstoffpreis

Der zum Zeitpunkt der Berechnung gültige Preis für die angegebene Primärenergie. Er muß in der in der Windows-Ländereinstellung angegebenen Währung eingegeben werden.

Brennstoffverbrauch

Aus der am Wärmetauscher der Zusatzheizung übertragenen Energie wird über das Wärmeäquivalent und den Wirkungsgrad der Zusatzheizung der Einsatz an Energieträgern je nach Energieart (Erdgas, Öl, Holzpellets, Fernwärme) berechnet.

Brennstoffverbrauch

Aus der am Wärmetauscher der Zusatzheizung übertragenen Energie wird über das Wärmeäquivalent und den Wirkungsgrad der Zusatzheizung der Einsatz an Energieträgern je nach Energieart (Erdgas, Öl, Holzpellets, Fernwärme) berechnet.

Bruttofläche

Berechnet sich aus den äußeren Abmessungen des Kollektors; die spezifischen Kollektorkennwerte beziehen sich in der Regel nicht auf die Bruttofläche, sondern auf eine Bezugsfläche.

c
CIS-Zellen

Dünnfilm-Solarzellen aus mehreren Schichten von unterschiedlich dotiertem Kupfer-Indium-Diselenid (CIS). Vorteile der CIS-Zelle: weniger Materialverbrauch, hoher Wirkungsgrad sowie preiswerte Fertigung. CIS-Zellen sind die Dünnschichttechnologie, die als besonders stabil gilt. Sie zeigen im Vergleich zu amorphem Silizium keine "intrinsischen" Degradationsmechanismen. Inzwischen werden die Module industriell gefertigt. PV*SOL kann die Wirkungsgrad- Kennlinien von CIS Zellen abbilden, wenn ein Arbeitspunkt im Schwachlichtbereich vorliegt.

CO2-Emissionen

Es werden die durch die Solaranlage eingesparten CO2-Emissionen berechnet. Dazu werden Emissionsfaktoren je nach (eingespartem) Energieträger verwendet. (s. Brennstoffeinsparung)

d
Dachintegriert

Dachintegriert bedeutet, dass die Dachhaut teilweise entfernt wird und Module selber die Dachhaut bilden.

Dachparallel

Dachparallel bedeutet, dass die Module mit einem Abstand aber parallel über der Dachhaut montiert werden.

Datenimport

Es ist möglich Ihre Messdaten zu importieren. (Menü Datei -> Datenimport )

Deckungsanteil

Das Verhältnis von der dem Bereitschaftsspeicher vom Solarsystem zugeführten Energie zur Summe der dem Bereitschaftsspeicher zugeführten Energie (Solarsystem und Zusatzheizung)

Drain-Back-System (DBS)

Ein Kollektorkreis mit DBS (drain-back, engl.: Rückentleerung) sorgt für die automatische Entleerung des Solarkreislaufs, wenn die Anlage abgeschaltet wird oder die Kollektortemperatur unter- bzw. oberhalb eines bestimmten Temperaturbereichs liegt. Die Umwälzpumpe schaltet sich ab, und das Wasser fließt in einen Auffangbehälter. Durch ein solches Drain-Back-System werden sowohl das Einfrieren als auch die Überhitzung der Anlage vermieden. Der Einsatz von Chemikalien - z.B. Glykol - als Frostschutz erübrigt sich so und die Anlage kann mit Wasser betrieben werden. T*SOL kann DBS Systeme simulieren, indem als Wärmeträgermittel Wasser im Kollektorkreis eingestellt wird.

e
Einsparungen

Als ein Ergebnis der Simulation wird die im Simulationszeitraum durch die Solaranlage erzielten E. an Referenzbrennstoff ausgegeben.

Energie, abgeführte

Abgeführte oder abgegebene Energien sind solche, die eine Komponente (Kollektorkreis, Speicher usw.) an eine andere Komponente übergibt.

Energie, vom Solarsystem abgegebene

Besteht aus der Energie, die vom Solarspeicher aufgrund des Verbrauchs und einer eventuell in den Solarspeicher geregelt rückgeführten Zirkulation an den Bereitschaftsspeicher abgegeben wird.

Energie, zugeführte

Energien, die einer Komponente zugeführt werden, z.B. Einstrahlung, Wärmezufuhr am Wärmetauscher, Wärmetransport durch Massenstrom aufgrund des Verbrauchs oder der Zirkulation.

Energiebilanz

Die Summe aus den zugeführten Energien, den abgeführten Energien sowie der Speicherung von Energie durch die Wärmekapazität der Anlagenkomponenten muß gleich Null sein. Die Bilanzierung geschieht nicht pauschal für die gesamte Anlage, sondern für die einzelnen Anlagenkomponenten. (Menü Ergebnisse -> Energiebilanz)

Energielieferung

s. Energie, zugeführte

Erneuerbare Energien

Energiequellen, die nach menschlichen Ermessen unendlich lange zur Verfügung stehen:
Sonnenenergie, Wasserkraft, Wind, Erdwärme, Gezeitenkraft und Biomasse.

Ertrag, solarer

Vom Kollektorkreis abgegebene Energie

f
Flachkollektor

Beim Flachkollektor ist der Absorber in einem flachen, wärmegedämmten Gehäuse untergebracht, das mit einer Glasplatte abgedeckt ist (Treibhauseffekt). Flachkollektoren sind meist nicht evakuiert, so dass Wärmeverluste durch Konvektion von Luft entstehen. Ihre Produktionskosten und somit die Preise sind deutlich niedriger als die der leistungsfähigeren Vakuum-Röhrenkollektoren.

Fremdfinanzierung

Ein Teil des Investitionsvolumens wird nicht durch Eigenkapital, sondern durch Aufnahme von Krediten gedeckt. Ist der Kreditzins höher als der Kapitalzins, verursacht die Kreditaufnahme zusätzliche Kosten.

Fremdkapital

Die Kreditsumme, die aufgenommen wird.

Fremdwärme

Setzt sich zusammen aus der (von der Fensterfläche und dem Fenstertyp abhängigen) solaren Fremdwärme und der inneren Fremdwärme (z.B. von elektrischen Geräten erzeugt).

g
Globalstrahlung

Bezeichnet die auf eine horizontale Fläche auf der Erdoberfläche treffende Sonneneinstrahlung. Sie setzt sich zusammen aus der direkten, diffusen und der reflektierten Strahlung.

h
Heizgrenztemperatur

Unterschreitet die Außentemperatur die H., geht die Heizung in Betrieb.

Heizkreis

Ist in T*SOL definiert über seine Vor- und Rücklauftemperatur. Es können zwei H. definiert werden (Hoch- und Niedertemperatur).

Heizwärmebedarf

s. Norm-Gebäude-Wärmestrombedarf

i
Insel-Systeme

Insel-Systeme sind Photovoltaikanlagen, die unabhängig von einem existierenden Verteilernetz arbeiten. Die mit Solarmodulen erzeugte elektrische Energie wird meist in Batterien zwischengespeichert. Besonders in abgelegenen Gegenden oder an Orten, an denen der Netzanschluss wegen hoher Kosten für Leitungen wirtschaftlich nicht sinnvoll ist (z.B. Beleuchtung in Parks). In Entwicklungsländern spricht man bei der Versorgung von Hütten bzw. Häusern von Solar-Home-Systemen.

Installierte Leistung

Die Installierte Leistung eines Solargenerators ist die Spitzenleistung, die dieser bei senkrechter Sonneneinstrahlung mit 1000 W/m² abgeben würde. Sie wird daher in Wp oder kWp angegeben. Das „p“ steht für „peak“ = Spitze.

Investitionen

Die Investitionskosten entsprechen den Anlagenkosten, gegebenenfalls abzüglich der Förderung

j
Jahresheizwärmebedarf

Die gesamte Energie die im Laufe eines Jahres zur Gebäudeerwärmung aufgebracht werden muß.

Jährliche Preissteigerungsraten

Die prozentuale jährliche Erhöhung der Preise bezogen auf das Vorjahr.

k
Kapitalwert

Summe der Barwerte von Investitionen, Förderungen, Einsparungen, Betriebskosten und Kreditkosten (jeweils vorzeichenbehaftet)

Kapitalzins

Der Zinssatz, mit dem Kapital für die Investition von einer Bank geliehen werden müsste, bzw. der Zinssatz, mit dem das eingesetzte Kapital verzinst werden könnte.

kA–Wert

Produkt aus Wärmedurchgangskoeffizient und Fläche des Wärmetauschers. Der Wert ist gleich dem Quotienten aus übertragener Leistung und mittlerer logarithmischer Temperaturdifferenz am Wärmetauscher

Kesselnutzungsgrad

Der K. beschreibt das Verhältnis aus eingesetzter Primärenergie (bezogen auf den Heizwert des verwendeten Brennstoffes) und daraus gewonnener Nutzenergie.

Kollektor

wandelt auf der Oberfläche des Absorbers die Strahlungsenergie der Sonne in thermische Energie um, die für Heizung, Brauchwassererwärmung oder solare Kühlung genutzt werden kann. Sonnenkollektoren sind neben Speicher und Regelung die wichtigsten Komponenten einer thermischen Solaranlage.

Kollektorfeld

Das K. in T*SOL besteht aus den Kollektoren mit Verrohrung.

Kollektorkreisanbindung

Die K. in T*SOL organisiert die Verbindung zwischen Kollektorfeld und Speicher.

Kollektorkreisnutzungsgrad

Quotient aus der vom Kollektorkreis abgegebenen und der auf die Kollektorfläche (Bezugsfläche) eingestrahlten Energie

Konversionsfaktor

Gibt an, welcher Anteil der eingestrahlten Energie bei senkrechtem Einfall vom Kollektor absorbiert wird, wenn die Kollektortemperatur gleich der Umgebungstemperatur ist.

Kosten

Verzehr von wirtschaftlichen Gütern zur Erstellung und zum Absatz von Sach- und Dienstleistungen.

Kreditzins

Der Zinssatz, der für die Aufnahme eines Kredites zu zahlen ist. Liegt der Kreditzinssatz unterhalb des Kapitalzinssatzes, wirkt sich die Aufnahme eines Kredits als Förderung aus, liegt er oberhalb, erhöhen sich die Gesamtkosten. Bei gleichen Zinssätzen bleiben sie gleich.

Kurzschlussstrom

Der Kurzschlussstrom eines Moduls IK wird üblicherweise vom Hersteller bei STC-Bedingungen angegeben. Da der Modulstrom auch temperaturabhängig ist, tritt der maximale Kurzschlussstrom bei tiefen Temperaturen z.B. –10°C und maximaler Sonneneinstrahlung auf.

l
Ladezeit

Beschreibt den Zeitraum der für eine vollständige Ladung des Speichers notwendig ist.

Lastgang

Warmwasserverbrauch in Abhängigkeit von der Zeit. Die Berechnung erfolgt über die Definition unterschiedlicher Tages-, Wochen- und Jahres-Profile

Laufzeit

Zeitraum, der für die Rückzahlung eines Kredites vereinbart wurde.

Lebensdauer

Der vom Hersteller angegebene Zeitraum, den die Anlage voraussichtlich im Betrieb ist.

Leerlaufspannung

Die Leerlaufspannung eines Moduls UL wird üblicherweise vom Hersteller bei STC-Bedingungen angegeben. Da die Modulspannung auch temperaturabhängig ist, tritt die maximale Leerlaufspannung bei tiefen Temperaturen z.B. –10°C und maximaler Sonneneinstrahlung auf.

Legionellenschaltung

Bei einer Anlage mit L. wird der WW-Speicher in einstellbaren Abständen durchgeladen.

m
Messdatenimport

Der Datenimport dient der Einbeziehung von Messwerten zu Warmwasserverbrauch, Heizung und Klimadaten, um sie als Randbedingungen für eine Anlagensimulation zu verwenden. Solch eine Simulation kann zum qualitativen Abgleich mit der Anlage benutzt werden. So könnten zum Beispiel deutlich höhere Ertragswerte bei der Simulation auf Fehler in der Anlage hinweisen.

MPP (Maximum Power Point)

Die Leistung eines Moduls ist von der Einstrahlung, der Temperatur und auch der Spannung abhängig bei der es betrieben wird. Der Maximum Power Point ist der Punkt im Strom / Spannungsdiagramm in dem das Modul die maximale Leistung abgibt.

n
Nachführung

Bei nachgeführten Photovoltaik-Anlagen folgt die Modulfläche im Tagesverlauf dem Stand der Sonne. Die Nachführung (engl.: tracking) kann hierbei um eine oder zwei Achsen erfolgen, wobei die Ausbeute bei zweiachsiger Nachführung höher ist. Gegenüber einer fest nach Süden ausgerichteten Anlage kann auf diese Weise die Jahresausbeute in unseren Breiten um etwa 30% gesteigert werden. In PV*SOL können sowohl einachsige als auch zweiachsige Nachführungen simuliert werden.

Nachheizung

Bewirkt, dass bei nicht ausreichender Sonneneinstrahlung die → Solltemperatur erreicht wird. Sie versorgt ggf. auch die Heizkreise. In der Regel der Heizkessel.

Nennweite

Bei der Berechnung der Rohrnennweiten im Kollektorkreis werden die DIN-Rohrnennweiten zugrunde gelegt. Änderungen sind möglich.

Netzeinspeisung

Die in ein (öffentliches) Stromnetz eingespeiste Solarenergie.

Norm-Außentemperatur

Auslegungstemperatur für die Heizleistung.

Norm-Gebäude-Wärmestrombedarf

Die Heizleistung die erforderlich ist, um die Rauminnentemperatur des Gebäudes bei Norm-Außentemperatur auf dem Sollwert zu halten. Die Kesselnennleistung muß größer sein als der N..

Nutzungsgrade

Es werden der Kollektorkreisnutzungsgrad und der Systemnutzungsgrad berechnet

p
Parametervariation

Sie können Ihre Anlage mit einer Variation der Parameter simulieren um den optimalen Parametersatz zu bestimmen. (Menü Berechnungen -> Parametervariation)

Performance Ratio (Anlagennutzungsgrad)

Der Performance Ratio ist ein Maß für die Energieverluste, die im Vergleich zu optimalen Betriebsbedingungen der Anlage auftreten. Die tatsächlich erzeugte Solarenergie wird ins Verhältnis gesetzt zur nominalen Energieabgabe. Die nominale Energieabgabe berechnet sich aus der Einstrahlung auf die geneigte PV-Fläche multipliziert mit dem Wirkungsgrad des Moduls bei Standardtestbedingungen (25 °C, 1000 W/m²).

Photovoltaik

Erzeugung von elektrischer Energie aus der Strahlungsenergie der Sonne. In Solarzellen, meist aus Silizium, werden unter Zufuhr von Lichtquanten positive und negative Ladungsträger freigesetzt (Photoeffekt) und so eine Gleichspannung erzeugt. Ein angeschlossener Stromkreis kann direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen. Für den Betrieb von Verbrauchern mit 230 Volt Wechselspannung wird ein Wechselrichter oder Inverter benötigt. Vorteile der Photovoltaik sind die saubere, 'ökologische' Stromerzeugung und die Möglichkeit, Verbraucher unabhängig vom Stromnetz zu betreiben (Insellösung), z.B. im Wochenendhaus, in Gärten und Parks oder zur Versorgung von abgelegen Siedlungen. Als wesentlicher Nachteil werden die - im Vergleich zur Solarthermie - relativ hohen Kosten bewertet.

Preissteigerungsraten

Siehe Jährliche Preissteigerungsraten.

PV-Generator, Einstrahlung

Die Einstrahlung auf die geneigte PV-Generatorfläche ist die solare Energie, die nach Abzug der Verschattung zur Verfügung steht.

PV-Generator, erzeugte Energie (wechselstromseitig)

Die vom PV-Generator wechselstromseitig erzeugte Energie beziffert die Energie die vom Wechselrichter abgegeben und bei Volleinspeisung ins Netzt gespeist wird. Verluste an Modulen, Leitungen und Wechselrichter sind berücksichtigt.

r
Regelung

Zu verschiedenen Komponenten können Regelparameter festgelegt werden. Bei Speichern z.B. Solltemperaturen, Schalttemperaturen.

s
Schadstoffberechnungen

s. CO2-Emissionen

Schichtenladevorrichtung

Bewirkt innerhalb des Speichers, dass das zufließende Wasser genau in die Speicherschicht strömt, die seiner Temperatur entspricht

Schwimmbadwärmebedarf

Summe der vom Solarsystem und von der Nachheizung an das Schwimmbad abgegebenen Energien

Simulation

Untersuchung des Einflusses der Umgebungsbedingungen, des Verbraucherverhaltens und der unterschiedlichen Komponenten auf die Betriebszustände der Solaranlage

Simulationsintervall

Zeitabstand zwischen zwei aufeinander folgenden Berechnungsschritten. Es variiert abhängig vom System zwischen 1 und 6 Minuten und wird automatisch gesetzt

Simulationszeitraum

Gesamtzeitraum, über den simuliert werden soll. Es sind S. zwischen einem Tag und einem Jahr möglich

Solaranlagen

Systeme zur Umwandlung der Sonnenstrahlung in nutzbare Energie in Form von thermischer Energie oder Elektrizität. Die wesentlichen Bestandteile einer thermischen Solaranlage sind der Kollektor, der Speicher und die Regelung. Die wichtigsten Bauelemente von Photovoltaikanlagen sind die Solarzellen, die zu Solarmodulen zusammengeschlossen werden, und die Batterie (Akkumulator). Soll der produzierte Strom ins Netz eingespeist werden, wird durch einen Wechselrichter die Umwandlung des Gleichstroms in Wechselstrom gesorgt. Die ökologischen Vorzüge von Solaranlagen: Reduzierung des Bedarfs an konventionellen Ressourcen und damit die Vermeidung von Co2-Ausstoß.

Solare Nahwärme

Große thermische Solaranlagen mit saisonalen Wärmespeichern haben die Aufgabe, Sonnenwärme auch für die Raumheizung im Winter zur Verfügung zu stellen. Solar unterstützte Nahwärmeanlagen mit Kurzzeit-Wärmespeicher und Kollektorflächen über 100 Quadratmetern werden vorzugsweise in die Wärmeversorgung großer Mehrfamilienhäuser oder ganzer Wohnsiedlungen eingebunden. Solare Nahwärmeanlagen mit Langzeit-Speichern können die zeitliche Diskrepanz zwischen dem maximalen Solarstrahlungsangebot im Sommer und dem höchsten Wärmebedarf im Winter ausgleichen. Die Wärme wird entweder direkt im Untergrund oder in künstlich geschaffenen Behältern gespeichert.

Solarheizung

Raumheizung, bei der die thermische Energie der Sonnenstrahlen genutzt wird. Die in den Sonnenkollektoren erzeugte Wärme kann sowohl für das Brauchwasser als auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Die tagsüber gewonnene Wärme wird in einem Warmwasserspeicher zwischengespeichert und wird von dort aus an die verschiedenen Systeme im Haus verteilt.

Solarmodul

Ein Solar- oder PV-Modul besteht aus mehreren zusammengeschalteten Solarzellen, die zwischen zwei Glas- oder Kunststoffscheiben eingebettet und so vor Witterungseinflüssen geschützt sind. PV-Module werden in der Regel in einem Rahmen auf dem Dach oder einem Trägergestell montiert. Module werden für Standardspannungen, z.B. für 12 Volt, geliefert.

Solarregelung

Die elektronische Regelung einer thermischen Solaranlage steuert die Umwälzpumpe im Kollektorkreis. Sie schaltet diese ein, wenn die Temperatur in den Kollektoren höher ist als im Brauchwasserspeicher und Wärmegewinne erzielt werden können. Liegt die Kollektortemperatur außerhalb eines vorgegebenen Temperaturbereichs, wird die Umwälzpumpe abgeschaltet, z. B. wenn die Temperatur in den Kollektoren gegenüber der Temperatur im Speicher kleiner ist. Solarregelungen mit Drain-Back-System (DBS) sorgen außerdem für die automatische Entleerung des Solarkreislaufs und verhindern Überhitzung oder Einfrieren der Anlage.

Solarspeicher

Der S. ist der Speicher bzw. Teil eines Speichers, welcher durch das Kollektorfeld beladen wird.

Solarthermie

Die Umwandlung von Sonnenstrahlung in direkt nutzbare thermische Energie. Teilgebiete sind neben der passiven Solarnutzung beim solaren Bauen, die aktive Solartechnik in Systemen zur Erwärmung von Brauchwasser und zur Raumheizung sowie zur Solaren Kühlung. Parabolspiegel- Kraftwerke werden zur industriellen Erzeugung von Prozessenergie und Elektrizität verwendet.

Solltemperatur

Mindesttemperatur des Trinkwassers. Wird die S. in der obersten Schicht des Speichers unterschritten, tritt die Zusatzheizung in Aktion.

Sonnenkollektor

Ein Kollektor wandelt mittels eines Absorbers die Energie der Sonne in thermische Energie um.

Speichermodell

Das Schichtspeichermodell arbeitet mit Speicherschichten variabler Stärke. Die Anzahl der Schichten ist nicht konstant, sondern wird bei der Simulation angepasst.

Speicherumschichtung

Bei aktivierter S. wird für den Fall, dass in dem Solarspeicher (oben) eine höhere Temperatur herrscht als im Bereitschaftsspeicher (oben), eine Umschichtung vorgenommen.

Spez. Jahresertrag

Für den spezifischen Jahresertrag einer PV-Anlage wird die pro Jahr erzeugte Energie (wechselstromseitig) auf die Fläche bzw. die Leistung der Anlage normiert.
Der Jahresertrag wird beispielsweise durch die Leistung in kWp dividiert. Auf diese Weise können Anlagen verschiedener Größe miteinander verglichen werden.

Spezifische Wärmekapazität

Wärmemenge pro m² Bezugsfläche, die der Kollektor inklusive Wärmeträgerinhalt bei einer Temperaturerhöhung um 1 K speichern kann

STC (Standard Test Condition)

Die Standardtestbedingungen wurden eingeführt, um einheitliche (Leistungs-) vergleiche von Modulen zu ermöglichen. Sie beschreiben die Rahmenbedingungen unter denen die auf den Datenblättern angegebenen Kennwerte ermittelt wurden. Dies sind eine Temperatur von 25°C, 1000 W/m² Einstrahlung und ein AM-Faktor von 1,5. (AM „Air Mass“ beschreibt den Eintrittsweg der Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre und damit die spektrale Zusammensetzung des Lichtes).

Strahlungsmodell

Die in den Wetterdaten hinterlegten Werte für die Globalstrahlung horizontal werden nach dem Modell von Reindl in einen diffusen und einen direkten Anteil aufgeteilt.

Strahlungsprozessor

Errechnet aus Aufstellung und Ausrichtung des Kollektorfeldes die Einstrahlung auf die geneigte Fläche

Systemnutzungsgrad Photovoltaik

Der Systemnutzungsgrad beschreibt das Verhältnis von wechselstromseitig abgegebener elektrischer Energie, zu der auf die PV-Generatorfläche eingestrahlten Solarenergie.

Systemnutzungsgrad Thermie

Quotient aus vom Solarsystem abgegebener und auf die Kollektorfläche (Bezugsfläche) eingestrahlter Energie

t
Tagesverbrauch

Der durchschnittliche Warmwasserverbrauch pro Tag. Üblich sind Werte von 35 –45 l pro Person und Tag bei 50°C Wassertemperatur.

Thermische Solaranlage

Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und Solaren Kühlung.

v
Variantenvergleich

Sie können sich mehrere Varianten und deren Spezifika und Erträge zeitgleich Tabellarisch darstellen lassen.

Volumenstrom

Der V. für das Kollektorfeld wird in l/h angegeben und kann entweder absolut oder bezogen auf die Kollektorfläche festgelegt werden.

w
Wärmebedarf

Der durchschnittliche Warmwasserverbrauch pro Tag. Üblich sind Werte von 35 –45 l pro Person und Tag bei 50°C Wassertemperatur.

Wärmedurchgangskoeffizient

(Wärmeverlustbeiwert) gibt an, wie viel Wärme der Kollektor pro m² Bezugsfläche und Kelvin Temperaturunterschied zwischen Kollektormitteltemperatur und Umgebung an seine Umgebung abgibt

Wärmeleitzahl

Gibt die spezifischen Verluste der Wärmedämmung (z.B. bei Rohren) an.

Wärmepreis

Ergibt sich aus dem Quotienten der Investitions- Betriebs- und Wartungskosten (unter Berücksichtigung von Lebensdauer und Kapitalzinsen) und der erzeugten Wärme.

Warmwasserbedarf
Wetterdaten

Die mitgelieferten W. (für zahlreiche Standorte) beinhalten Stundenmittelwerte der horizontalen Globalstrahlung, der Außentemperatur und der Windgeschwindigkeit.

Wettergenerator

Sie können sich Ihren eigenen Wetterstandtort erzeugen. Menü Bibliotheken -> Wetter

Winkelkorrekturfaktoren

Beschreiben die Reflexionsverluste bei nicht senkrecht zur Kollektorfläche stehender Sonne

z
Zirkulation

Die Warmwasserbereitung kann mit Z. betrieben werden. Die Z. erhöht den Komfort (Warmwasser ist auch bei langen Leitungen sofort verfügbar), sie ist allerdings auch mit Verlusten verbunden.

Zusatzheizung

Bewirkt, dass bei nicht ausreichender Sonneneinstrahlung die Solltemperatur erreicht wird. Sie versorgt ggf. auch die Heizkreise. In der Regel der Heizkessel.

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