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  • http://downloads.valentin.de/pvsol/setup_pvsolpremium_2018_3.exe http://www.valentin-software.com/downloads/produkte/pvsol-premium-2018-r3
  • http://www.valentin-software.com/sites/default/files/downloads/produktflyer-und-broschueren/de/flyer-bildung-de.pdf http://www.valentin-software.com/downloads/produktflyer-und-broschueren/flyer-fuer-bildungseinrichtungen-und-studenten

PV*SOL premium

Dynamisches Simulationsprogramm mit 3D-Visualisierung und detaillierter Verschattungsanalyse zur Berechnung von Photovoltaik-Anlagen mit Batteriesystemen

Übersicht

Für eine genaue Ertragsrechnung ist die reale Darstellung der Verschattung durch umliegende Objekte von großer Bedeutung. Sie suchen daher ein Programm, das so analytisch wie möglich die Verschattung berücksichtigt? PV*SOL® premium bietet Ihnen genau das! Sie können sämtliche dachintegrierte und aufgeständerte Anlagen  - selbst auf Freiflächen - mit bis zu 5.000 Modulen in 3D visualisieren und die Verschattung auf der Basis von 3D-Objekten berechnen.

Die bedienerfreundliche 3D-Menüführung gliedert sich in die sechs Bereiche Terrainansicht, Objektansicht, Modulbelegung, Modulaufständerung, Modulverschaltung und Kabelplan. Sie wählen einfach mögliche Verschattungs-Objekte und platzieren sie im Terrain oder auf dem Gebäude. PV*SOL® premium berechnet dann, wie häufig die Module im Durchschnitt durch diese Objekte verschattet werden und zeigt das Ergebnis grafisch an.

Ihr Vorteil: Durch die Visualisierung im 3D-Modus erhalten Sie konkrete Angaben über den Schattenwurf zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten und damit über zu erwartende Ertragsminderungen.

Durch die detaillierte Betrachtung der Verschattung von einzelnen Modulen, lässt sich in PV*SOL® premium somit auch der Effekt von Leistungsoptimierern auf den Anlagenertrag genau abbilden.

Neue Features in PV*SOL premium 2018

Online-Hilfe sehen

 

 

Systemvoraussetzungen

PV*SOL premium deutsch

  • Internetzugang
  • Prozessor: Intel i3 oder äquivalent
  • Arbeitsspeicher: 4 GB
  • freier Festplattenspeicher: 850 MB
  • Monitorauflösung: mind. 1.024 x 768 Pixel
  • Betriebssysteme: Windows Vista, Windows 7 (jeweils mit aktuellen Service Packs), Windows 8, Windows 10
  • Grafik: DirectX– kompatibel (mind. Version 9.0c), 1 GB, OpenGL – Unterstützung
  • Sonstiges: Microsoft .Net Framework 4.5.2 Redistributable Package

Programmdetails

NEU! Import von 3D-Modellen

Für die Eingabe von Objektdaten können nun 3D-Modelle unterschiedlicher Dateiformate über eine neue Schnittstelle eingelesen werden. So ist es möglich, realistische und detailgetreue 3D-Objekte zu importieren, die aus Fotos unterschiedlicher Perspektive (z.B. mithilfe einer Drohne) erstellt wurden. Damit wird die bereits bestehende Möglichkeit, Grundrisspläne, Flurpläne und Screenshots aus webbasierten Satellitenkarten (z.B. Google Earth) direkt in die 3D-Visualisierung einzulesen und damit maßstabsgerecht in ein Projekt zu integrieren, um ein weiteres wichtiges Instrument ergänzt.

NEU! Polymorphe Verschaltung in Kombination mit Optimierern

Bei der Verschaltung der automatisch auf ein Objekt platzierten Module wurde die Flexibilität deutlich erhöht: Durch die neue Möglichkeit der Polystringverschaltung können völlig unterschiedliche Stränge parallel oder auch in Reihe an einen MPP-Tracker geschaltet werden. Dies wird benötigt, um z.B. ein Ost-West-Dach parallel an einen MPP-Tracker zu schalten. Selbst unterschiedliche Module in einem Strang, um z.B. nicht mehr lieferbare defekte Module durch ähnliche Neue zu ersetzen, lassen sich nun verschalten. Auch Module mit unterschiedlichen Ausrichtungen lassen sich über die Einbindung von Leistungsoptimierern (z.B. SolarEdge, Tigo) nun in einem Strang verschalten. Diese neuen Funktionalitäten erhöhen die Flexibilität bei der Planung enorm und ermöglichen eine noch detailgetreuere Konfiguration und Simulation der PV-Anlage.

NEU! Energiefluss-Diagramm

Weitere nützliche Ergänzungen für die Optimierung eines Systems sind die Ausgabe der U-I- und U-P-Kennlinien für jeden Zeitschritt der Simulation sowie die Darstellung eines Energieflussdiagramms des Gesamtsystems einschließlich Batteriesystem, Verbraucher und auch Elektroauto.

Solarstrom für Elektroautos

In PV*SOL® premium wählen Anwender ihr Elektroauto aus den in der Datenbank hinterlegten Fahrzeugen aus. Anschließend geben sie ihre tägliche Fahrleistung ein und PV*SOL® premium berechnet, wieviel PV-Energie zur Ladung des Autos genutzt werden kann. Zusätzlich ermittelt die Software die Kosten pro 100 Kilometer mit und ohne Photovoltaiknutzung.

Planung von netzgekoppelten Anlagen mit Batteriespeichern

Planen Sie Ihr eigenes Batteriespeichersystem, indem Sie schnell und einfach die verwendeten Batterien auswählen und den Batteriewechselrichter und die Ladestrategie definieren. Alternativ können Sie Batterie-Komplettsysteme bekannter Hersteller laden. Durch die verlässlichen und validierten Simulationsmodelle können Sie noch genauere Aussagen zum Eigenverbrauchsanteilund Autarkiegrad treffen.

Simulation von bis zu 5.000 Modulen in der 3D-Planung

Dachintegrierte, Aufdach- und Freiflächenanlagen mit einer Leistung von bis zu zwei Megawatt können mit PV*SOL® premium geplant und visualisiert werden, denn die maximal mögliche Zahl der Solarmodule, die in der 3D-Visualisierung dargestellt werden können, wurde auf 5.000 erhöht.

Modellierung der Umgebung und der Belegungsfläche – die Terrainansicht

PV*SOL® premium führt Sie in leicht verständlichen Arbeitsschritten zum Ziel. Zunächst wählen Sie aus einer Sammlung häufig vorkommender Gebäudetypen ein oder mehrere Bezugsgebäude aus und passen sie an. Auch Gauben, Erker, Mauern, Sheddächer und Vordächer können belegt werden. Es ist möglich, die einzelnen Teildachflächen über die Eingabe von Dachüberständen und Sperrflächen millimetergenau abzubilden. Anschließend geben Sie einfach die Objekte ein, die einen möglichen Schatten verursachen können - Gebäude, Bäume, Mauern, Masten, etc. - und passen sie ebenfalls an. Weiter entfernte Objekte können als Horizontlinie berücksichtigt werden.

Gebäude aus Kartenausschnitten extrudieren

Gebäude und Objekte können auch anhand von Grundrisszeichnungen, Flurplänen und Kartenscreenshots schnell und einfach erstellt werden. Es müssen nur die jeweiligen Konturen nachgezeichnet werden und anschließend kann das Gebäude durch Eingabe der Höhe extrudiert werden. Dadurch lassen sich zum Beispiel auch beliebige Gebäudeformen mit Flachdach erzeugen.

Sperrflächen und Abschattungsobjekte auf dem Dach – die Gebäudeansicht

Sind die Dimensionierungsarbeiten am Bezugsgebäude abgeschlossen, können im nächsten Arbeitsschritt vielfältig skalierbare Sperrflächen und andere Abschattungsobjekte auf der Dachfläche positioniert und skaliert werden: Fenster, Kamine, Gauben, Brandmauer, Parbolantenne etc.

Modulbelegung

Die Belegung der Dachflächen mit der maximal möglichen Anzahl an Modulen erfolgt automatisch oder manuell durch Aufziehen der Belegungsflächen. PV*SOL® premium kann Ihnen bei Bedarf sofort die jährliche Einstrahlungsminderung (Direkt- und Diffusstrahlung) für jeden Punkt der Belegungsfläche und für jedes Modul anzeigen. So können Sie besser entscheiden, ob ein Modul an dieser Stelle rentabel ist oder nicht.

Optimierung der Modulverschaltung

Die Verschaltung der Module kann automatisch oder manuell erfolgen. Sie können entscheiden, ob Sie mehrere Modulflächen an einen Wechselrichter verschalten wollen oder für jede Modulfläche einen eigenen Wechselrichter wählen; oder auch Beides zu kombinieren. Der aktuelle Status der Anlagenüberprüfung für die komplette Verschaltung, die einzelnen Wechselrichter und MPP-Tracker wird jederzeit im Verschaltungsfenster angezeigt. So haben Sie immer den Überblick, ob sich Ihre gewählte Verschaltung im Auslegungs-, Toleranz- oder Sperrbereich befindet. Ein weiteres Highlight ist die Option „Verschaltung vorschlagen“, die es Ihnen ermöglicht schnell und einfach die beste Verschaltung aus Ihren favorisierten Wechselrichtern in die Planung zu laden. Nach erfolgter Verschaltung kann die Zuordnung von Modulen zu Strängen individuell angepasst werden, wenn es zum Beispiel die Verschattungssituation erfordert.

Ertragssimulation

Auf Basis der eingegebenen Werte führt PV*SOL® premium eine Ertragssimulation durch. Diese beruht auf einem mathematischen Modell, das für jedes in der Datenbank enthaltene PV-Modul die exakte Nachbildung der Kennlinie ermöglicht. Damit können Sie auch die Erträge von Dünnschichtmodulen genau berechnen. Dabei wird der Einfluss von Bypassdioden und die stündliche Teilverschattung jedes Moduls berücksichtigt.

Wirtschaftlichkeitsberechnung

In PV*SOL® premium können Sie detailliert die Kosten für Module, Wechselrichter oder die Montage eingeben. Bei Krediten werden Disagio, Abschreibungen und Steuerzahlungen sowie der Monat der Inbetriebnahme einer Anlage berücksichtigt. Die unterschiedlichen Vergütungen des EEG für Anlagen bis 30 kW und darüber, die Staffelung für Anlagen auf Dächern, an Gebäudefassaden und auf Freiflächen sind bereits integriert und können bei Bedarf geändert werden. Auf der Grundlage der VDI-Richtlinien 2067 ermittelt PV*SOL® premium neben dem Kapitalwert auch die Stromgestehungskosten und die Amortisationszeit. Die Auswahl mehrerer Einspeisetarife, deren Laufzeit parallel, hintereinander oder versetzt definiert werden kann, ist möglich. Bei Planung mit Eigenverbrauch kann die neue Richtlinie zur EEG-Umlage berücksichtigt werden. Die Ergebnisse werden in einer ausführlichen Tabelle der Kostenbilanz dargestellt.

Anlagenauslegung mit Hoch- und Niedertarifen (HT/NT)

Durch die erweiterten Tarifmodelle für den Strombezug können Anlagenplaner mit PV*SOL® premium bei der Anlagenauslegung auch Hoch- und Niedertarife (HT/NT) berücksichtigen.

Monatswerte nach DIN 15316-4-6

Um den Nachweis von KfW-Effizienzhäusern nach § 5 EnEV 2014 durch die Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien führen zu können, werden in PV*SOL die Erträge der Photovoltaikanlage zusätzlich auch nach DIN EN 15316-4-6 mit dem Referenzklima nach DIN V 18599 berechnet und im Projektbericht ausgegeben.

Fotoaufmaßprogramm Photo Plan

Das integrierte Fotoaufmaßprogramm Photo Plan ist ein Visualisierungstool zur einfachen und schnellen Gestaltung der Dachfläche Ihres Kunden. Anhand eines Fotos und eines Bezugsmaßes kann das jeweilige Dach mit der potentiellen PV-Anlage fotorealistisch dargestellt werden. Ebenfalls können alle notwendigen Dachmaße entnommen werden. Sie benötigen nur wenige Minuten, um Ihrem Kunden sein ganz persönliches Dach nach dessen Wünschen zu gestalten. Photo Plan ist deshalb eine echte Entscheidungshilfe für Bauherren!

Komponentendatenbank

In der umfangreichen Modul – und Wechselrichterdatenbank finden Sie aktuell über 14.500 Modul- und 3.500 Wechselrichterdaten, die sich durch eine automatische Updatefunktion ständig aktualisieren und erweitern. Die Pflege der Komponenten erfolgt online aus erster Hand durch die jeweiligen Hersteller, wird von uns überprüft und Ihnen regelmäßig bereitgestellt, damit Sie immer auf dem neuesten Stand sind.

Klimadaten

Die Klimadatenbank von MeteoSyn enthält ca. 450 Datensätzevom Deutschen Wetterdienst für Deutschland mit der Mittelungsperiode 1981-2010 und über 8.000 Datensätze weltweit, basierendauf meteonorm 7.1 mit der Mittelungsperiode 1991-2010. Sie können die Klimadaten bequem über eine interaktive Landkarte auswählen. Zusätzlich können Sie neue Klimadaten entweder durch Interpolation aus vorhandenen Messwerten oder anhand von eigenen Monatsmittelwerten erzeugen.

Detaillierter Netzanschlussplan und Strangplan

Auf der Seite Schaltplan erfolgt eine Darstellung Ihrer PV-Anlage mit genormten Schaltzeichen, z.B. für die Anmeldung beim Energieversorger. Dieser Anschlussplan läßt sich im DXF Format exportieren. Darüber hinaus können auch Strangpläne für nicht aufgeständerte PV-Anlagen erstellt werden, um dem Solarteur über die gewünschte Verkabelung der PV-Module zu  informieren.

Dimensionierung der gesamten AC- und DC-Verkabelung

Um unverfälschte Ergebnisse liefern zu können, berechnet das Programm sowohl die Strangleitungsverluste als auch die AC-und DC-Leitungsverluste pro Wechselrichter. Auf der Seite Kabel geben Sie die Kabellängen und -querschnitte ein und lassen den daraus resultierenden Gesamtverlust der Generatorleistung (unter STC-Bedingungen) berechnen. Außerdem können Sie elektrische Schutzeinrichtungen dimensionieren und die DC-Topologie über unterschiedliche Verteiler definieren. In einer Vorplanungsphase können Sie den Gesamtverlust eingeben (bei STC).

Off-Grid Systeme mit AC-Kopplung (mit SMA-Komponenten)

Mit der neuen Auslegung für Off-Grid-Systeme können Sie professionell netzautarke Anlagen mit AC-Kopplung planen und simulieren. Wie von unserer Software gewohnt werden dabei alle benötigten Planungsschritte abgebildet. Das umfasst sowohl die Dimensionierung der PV-Anlage, der Batterien und Wechselrichter als auch die Simulation der Erträge, der Wirtschaftlichkeit und der Batterielebensdauer.

Programmfeatures im Überblick

Sprachen (Programm):
Deutsch, Englisch, Französich, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch

Sprachen (Präsentation):
Deutsch, Englisch, Französich, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch, Albanisch, Chinesisch, Dänisch, Kroatisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Slovakisch, Türkisch, Ungarisch

Features: 

  • Berechnung von Elektrofahrzeugen mit Batteriespeichersystem.
  • Anlagenauslegung mit Hoch- und Niedertarifen (HT/NT).
  • Gebäude und Objekte können anhand von Grundrisszeichnungen, Flurplänen und Kartenscreenshots erstellt werden.
  • Simulation DC-gekoppelter Speichersysteme. Zur Auswahl stehen DC-Systeme mit Generator- oder Zwischenkreiskopplung.
  • Ausgabe der Ertragswahrscheinlichkeiten (z.B. P90).
  • Dimensionierungshilfe für Batteriespeicher.
  • Thermische Flach-und Röhrenkollektor als 3D-Objekte.
  • Optimierung des Polygon-Zeichentools, z.B. rechtwinklig machen.
  • Visualisierung der Dachkonstruktion durch die Anzeige von Sparren oder Dachlatten.
  • Alle Dachflächen in der 3D-Visualisierung werden nun mit den wichtigsten Bemaßungen in einem Plan ausgegeben. Ein Export (*.dxf) in die meisten CAD-Programme ist möglich.
  • Kopieren von Objektgruppen inklusive aller Aufbauten und Verschaltungen.
  • Einfaches Vervielfältigen durch Angabe der Anzahl der Duplikate und des Abstandes.
  • Auswahl benutzerdefinierter Texturen fürs Terrain.
  • Wirtschaftlichkeit: Net-Metering.
  • Autosave
  • Einspeiseabregelung am Wechselrichter oder Einspeisepunkt wählbar
  • Simulation von Lithium-Ionen-Batterien möglich
  • Wahlweise Simulation von Minuten- oder Stundenwerten
  • Komfortable Modulverschaltung mit Wechselrichtern
  • Ertragssimulation für Anlagen mit beliebigen Leistungsoptimierern
  • Automatische und manuelle Modulbelegung (bis zu 5.000 Modulen) unter Berücksichtigung von Sperrflächen
  • Technische Visualisierung der Verkabelung einer PV-Anlage (Verschaltung von Modulen, Strings und WR)
  • Animierte Visualisierung des Schattenverlaufs für jeden Zeitpunkt
  • Visualisierung der jährlichen Einstrahlungsminderung für jeden Punkt der Belegungsfläche
  • Aufgeständerte Anlagen im 3D-Modus planbar - auch auf Freiflächen
  • Darstellung und Simulation von Montagesystemen mit Ost-/West-Aufständerung
  • Anpassung der Anlage an die Dacharchitektur· Optimierung der Reihenabstände und Aufstellungswinkel· Reihenübergreifende Verschaltung
  • Gemeinsames Verschalten mehrerer Belegungsflächen
  • Manuelle Verschaltung in der 3D-Visualisierung· Optimierung der Modulbelegung und Verschaltung entsprechend der Abschattungssituation
  • Freie Modulzuordnung zu Strängen bei bestehenden Verschaltungen
  • Mehrere Gebäude und Gauben mit Modulen belegbar· Sheddächer visualisierbar und mit Modulen belegbar
  • Verwendung eigener Texturen für alle 3D-Objekte
  • Schnittstelle zu Programmen für die Auslegung von Gestellsystemen (Export von .xml-Dateien).
on
Featurematrix
Deaktiviert
10
Druckversion

Frequently Asked Questions: Heat Pumps

Geothermie

Geothermie

Öffnen Sie die Wärmepumpen-Datenbank über den Menüpunkt „Datenbanken“ > „Wärmepumpen“.  Wählen Sie nun aus den vorhandenen Datensätzen eine Wärmepumpe des gleichen Typs mit einer vergleichbaren Leistungszahl (COP) aus und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Wählen Sie im erscheinenden Kontextmenü die Option „Kopie anlegen“.  Im Definitionsfenster können Sie unter Produkt  die Typbezeichnung der Wärmepumpe eingeben. Tragen Sie die benötigten Kennwerte entsprechend des Datenblattes ein. Wenn Sie bei den Prüfpunkten nicht alle auf Ihrem Datenblatt finden, so ändern Sie nur die Prüfpunkte die Sie haben und belassen die anderen entsprechend der Vorlage.  Speichern Sie alles mit „OK“ ab.

Geothermie

Warmwasserspeicher können helfen, die Sperrzeiten zu überbrücken. Weiterhin sind Niedertemperaturheizungen sehr träge und können somit Sperrzeiten ebenfalls ausgleichen. Hinzu kommt, dass Sperrzeiten max. nur zwei Stunden lang sein dürfen. Sie können somit nachweisen, dass auch mit Sperrzeiten keine Versorgungslücken auftreten.         

Geothermie

Das kann verschiedene Ursachen haben.

Warmwasservorrangschaltung blockiert Heizbetrieb:

Auch wenn die Leistungen von Wärmepumpe und Heizstab zusammen die Heizlast aufbringen können, kann es sein, dass aufgrund der Trinkwarmwasservorrangschaltung die Heizkreise unterversorgt sind. Auch Trinkwarmwasser-Zirkulationsverluste erhöhen den Energiebedarf.

=> Prüfen Sie die Warmwasserbereitung:  TWW-Temperatur, Größe der Wärmepumpe bzw. des Heizstabs, Einsatzgrenzen der Wärmepumpe, Größe des TWW-Bereitschaftsspeichers

Monovalente Betriebsweise:

In monovalenter Betriebsweise muss die Wärmepumpe die gesamte Energie liefern. Liegen die Quellentemperaturen außerhalb der Einsatzgrenzen, wird die Wärmepumpe ausgeschaltet und versorgt die Heizkreise somit nicht ausreichend (z.B. aufgrund von vereistem Erdreich bei Erdwärmekollektoren oder extrem kalter Außenluft bei Luft-Wärmepumpen). Dieser Effekt kann auch tageweise im Herbst auftreten, wenn ein geringer Heizwärmebedarf bei gleichzeitig zu hohen Quellentemperaturen vorliegt.

=> Betreiben Sie die Wärmepumpe monoenergetisch mit einem Heizstab.

=> Legen Sie eine benutzerdefinierte Wärmepumpe an (über eine Kopie einer bestehenden Wärmepumpe in der Datenbank) und passen Sie die Einsatzgrenzen an.

Geothermie

Der Ertrag des Kollektorkreises wird in den Speicher eingetragen. Ab einer bestimmten Größe führt eine Steigerung der Kollektorfläche dazu, dass die eingetragene Energie größer als der Bedarf ist und der Speicher über die Bedarfstemperatur erhitzt wird. Bei 90°C wird der Kollektorkreis ausgeschaltet. Ein Teil des Ertrags der Solaranlage wird so nicht zur Deckung des Bedarfs verwendet,  sondern es werden erhöhte Speicherverluste generiert. Diese „solaren Speicherverluste“ werden auf der Ergebnisseite ausgewiesen. Zur optimalen Auslegung der Solaranlage variieren Sie Kollektorfläche, Aufstellwinkel und Speichergröße. Auslegungskriterien sind Nutzungsgrad, Deckung und eben die solaren Speicherverluste.

Geothermie

Im Programm werden auf der Seite „Simulationsergebnisse“ drei Jahresarbeitszahlen ausgegeben. Hinzu kommt noch die JAZ der VDI 4650-Berechnung.

Allgemein ist eine JAZ der Quotient von zwei Jahressummen:

JAZ = Nutzenergien / Aufwandsenergien

Je nachdem, wo die Bilanzgrenzen gezogen werden, erweitert sich der Kreis der berücksichtigten Energien. Es dürfen somit nur JAZ gleicher Art verglichen werden.

JAZ Wärmepumpe

Diese Arbeitszahl zieht die Bilanzgrenze um die Wärmepumpe. Sie ist in der Regel die größte von allen JAZ und kann bei der Bewertung der Betriebsweise der Wärmepumpe helfen. Sie liegt im monoenergetischen Betrieb meistens etwas höher, da bei sehr niedrigen Quellentemperaturen (= schlechte Arbeitszahl der WP) der Heizstab die Versorgung übernimmt.

Nutzenergie: Die von der Wärmepumpe gelieferte Wärme.

Aufwandsenergie: Der Stromverbrauch der Wärmepumpe OHNE die Zusatzheizung.

JAZ Wärmepumpenanlage

Diese JAZ gibt einen guten Vergleichswert für die gesamte Anlage. Der Wirkungsgrad des Heizstabes wird mit 100 % angesetzt. Weiterhin werden vorhandenen Heizungskreispumpen auf der Senkenseite nicht berücksichtigt. 

Nutzenergien: Die von der Wärmepumpe gelieferte Wärme und die vom Heizstab gelieferte Energie.

Aufwandsenergien: Der Stromverbrauch der Wärmepumpe und die Verbräuche von externen Pumpen auf der Quellenseite sowie vom Heizstab.

JAZ Erzeugersystem (WP + Solar)

Diese JAZ liegt meistens weit über der vorherigen JAZ, da für den geringen Aufwand der Solarkreispumpe ein großer Energiebetrag als Nutzen geliefert wird.

Nutzenergien: Die von der Wärmepumpe gelieferte Wärme, die vom Heizstab gelieferte Energie und die vom Solarsystem erbrachte Energie.

Aufwandsenergie: Der Stromverbrauch der Wärmepumpe, die Verbräuche von externen Pumpen auf der Quellenseite sowie vom Heizstab und der Solarkreispumpe.

JAZ nach VDI 4650

Sie ist vor allem relevant für die Genehmigung von Fördermitteln. Diese JAZ wird nicht bilanztechnisch sondern über einfache Gleichungen ermittelt, weshalb sie von der simulierten JAZ abweichen kann. Die verwendeten Formeln entsprechen den Formeln in der VDI-Richtlinie VDI 4650 (2009).

Geothermie

Im Fall der monoenergetisch-alternativen Betriebsweise arbeitet die Wärmepumpe bei Außentemperaturen oberhalb der Umschalttemperatur (Taux, Toff) allein. Bei Außentemperaturen unterhalb der Umschalttemperatur arbeitet die Zusatzheizung allein.

Grafik Betriebsweise monoenergetisch-alternativ

Bei der Betriebsweise monoenergetisch-parallel arbeitet die Wärmepumpe bei Außentemperaturen oberhalb der Einschalttemperatur der Zusatzheizung (Taux) allein. Unterhalb der Einschalttemperatur der Zusatzheizung arbeiten Wärmepumpe und Zusatzheizung gleichzeitig. Die maximale Vorlauftemperatur beträgt bei dieser Betriebsweise 65°C.

Grafik Betriebsweise monoenergetisch-parallel

In der monoenergetisch-teilparallelen Betriebsweise arbeitet die Wärmepumpe bei Außentemperaturen oberhalb der Einschalttemperatur der Zusatzheizung (Taux) allein. Bei Außentemperaturen zwischen der Einschalttemperatur der Zusatzheizung und der Ausschalttemperatur der Wärmepumpe (Toff) arbeiten Wärmepumpe und Zusatzheizung gleichzeitig. Wenn die Außentemperatur niedriger als die Ausschalttemperatur der Wärmepumpe, dann arbeitet nur die Zusatzheizung.

Grafik Betriebsweise monoenergetisch-teilparallel

Bei Auswahl der monovalenten Betriebsweise liefert die Wärmepumpe bis zur tiefsten Außentemperatur die gesamte Heizwärme. Eine Zusatzheizung ist nicht erforderlich.

Grafik Betriebsweise monovalent

 

 

 

  • PV-Anlagen schneller planen mithilfe von Google Earth Pro & PV*SOL premium (3D - Schweiz)

  • PV*SOL premium Tutorial – Kartenimport und Extrudieren von 3D-Objekten für Photovoltaikanlagen

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    Zusammenfassung der wichtigsten Programmfeatures des Nachfolgeprogramms von PV*SOL Expert - Planen Sie jetzt PV-Anlagen mit Batteriespeicher auch in 3D.

Programm-Screenshots